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Zur frohen Zukunft

Werkstattgespräche mit Adolf Holl
Verkaufsrang2007inReligion - Theologie
5
BuchKartoniert, Paperback
450 Seiten
Deutsch
Wieser2014
Das erste Gespräch mit Holl wurde im Sommer 2009 begonnen, das letzte im Dezember 2012 beendet. Dann kam der neue Papst. Holl war gewiss überrascht. Doch was seither geschieht, ist nichtsdestoweniger seit Jahrzehnten bei ihm festgeschrieben, durchgespielt, vorgedacht: in Falls ich Papst werden sollte, in Der letzte Christ und in Jesus in schlechter Gesellschaft. Es gab sogar das Zeitungsentengerücht,...mehr

Produkt

KlappentextDas erste Gespräch mit Holl wurde im Sommer 2009 begonnen, das letzte im Dezember 2012 beendet. Dann kam der neue Papst. Holl war gewiss überrascht. Doch was seither geschieht, ist nichtsdestoweniger seit Jahrzehnten bei ihm festgeschrieben, durchgespielt, vorgedacht: in Falls ich Papst werden sollte, in Der letzte Christ und in Jesus in schlechter Gesellschaft. Es gab sogar das Zeitungsentengerücht, dass erstgenanntes Werk Hollywood inspiriert zu haben scheine. Und vielleicht sogar den Jesuitenpapst. Die Befreiungstheologen allerdings haben Holls Jesusbuch tatsächlich immer gut gebrauchen können. Und Holls Franziskusbuch, zwischendurch eher ungenutzt wie sein Lachender Christus, ist nun aktueller denn je. Und Holls rechtzeitiges Mitleid im Winter aus dem Jahr 1986 hätte in Österreich eine Prophylaxe auch für den wie immer von der falschen Seite geführten Nächstenliebewahlkampf des Jahres 2013 sein können. Was auch immer Holl seit nahezu 50 Jahren erzählt, es scheint sich gerade eben erst in Gang gesetzt zu haben, erweist sich jedoch zugleich als schon längst in vollem Gange. Eingeladen also zu einer Diskussion über Bergoglios erstes Pontifikatsjahr wies Holl im heurigen März im öffentlich-rechtlichen Fernsehen kirchenrechtlich darauf hin, dass der Papst auf der Stelle mit einem einzigen Federstrich Frauen in die höchsten Hierarchien einsetzen könnte, indem er zum Beispiel zwanzig Kardinälinnen ernennte, und dass Franziskus I. ebenfalls auf der Stelle mit einem einzigen Federstrich sozusagen das kapitalistische System in den Griff bekommen könnte, indem er die vom 12. November 1323 stammende Bulle Johannes' XXII. gegen die Franziskaner rückgängig machte. Die zum Zwecke der Diskussion anwesenden Damen und Herren aus dem Metier, respektive mit Machtverhältnissen aller Art befasst, waren von den beiden Federstrichen sichtlich überrascht.
Der 1. Band der Auswege-Reihe ist eine am Wirklichkeits- und Menschenwissenschafter Pierre Bourdieu geschulte Auseinandersetzung mit Holls bisherigem Lebenswerk - ums Mögliche und ums zu Entscheidende im Christentum - und auf Holls Vorschlag hin benannt nach einer Herberge.
Details
ISBN/EAN978-3-9902912-3-8
ProduktartBuch
EinbandartKartoniert, Paperback
Verlag
Erscheinungsjahr2014
Erscheinungsdatum04.08.2014
Seiten450 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.6263207

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Autor

Egon Christian Leitner, geboren 1961 in Graz, studierte Philosophie und Klassische Philologie. Er war in der Kranken- und Altenpflege und Flüchtlingshilfe tätig.Adolf Holl, geboren 1930, war Priester und Dozent an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. 1973 Entzug der kirchlichen Lehrerlaubnis, 1976 Suspension vom Priesteramt. Der Autor lebt heute als freier Schriftsteller in Wien.
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