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DAMALS.

ALS SEX NOCH SICHER UND DIE FORMEL 1 GEFÄHRLICH WAR
BuchGebunden
176 Seiten
Deutsch
2018
Helmut Zwickl, einer der profiliertesten Motorsportjournalisten Europas, erinnert sich an die wilden Jahre der Formel 1. An DAMALS, als Rennwagen explodierten und die Formel 1 eine Sache auf Leben und Tod war. Nach mehr als 560 Grand Prix-Rennen, über die er für Zeitungen und Magazine berichtete, nimmt Helmut Zwickl in seinem neuen Buch die Leser in eine Epoche mit, als Sex noch sicher und Rennsport gefährlich war....mehr

Produkt

KlappentextHelmut Zwickl, einer der profiliertesten Motorsportjournalisten Europas, erinnert sich an die wilden Jahre der Formel 1. An DAMALS, als Rennwagen explodierten und die Formel 1 eine Sache auf Leben und Tod war. Nach mehr als 560 Grand Prix-Rennen, über die er für Zeitungen und Magazine berichtete, nimmt Helmut Zwickl in seinem neuen Buch die Leser in eine Epoche mit, als Sex noch sicher und Rennsport gefährlich war. Zwickl erzählt Insider-Geschichten, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden und DAMALS geheim bleiben mussten. 

…Mir fallen jene Abende ein, an denen in meinem Haus in Wien-Simmering die Glocke läutete. Unten stand Jochen und rief: «Fahrst mit in die Stadt?» Ich sprang in seinen Jaguar E, und wir katapultierten uns auf die Ringstraße. Jochen fuhr die Kurve beim Hotel Imperial im Drift, und am Ende landeten wir meist im „Scotch“. Die Wiener Playboys erfanden den Spruch: «Wer driftet so spät durch Nacht und Wind, es ist ein Jaguar mit Jochen Rindt...»

Würde man heute in diesem Wahnsinnstempo um die Ringstraße fahren, man würde nicht nur sofort verhaftet, sondern auch psychiatriert werden...

Ich saß neben Jochen im Ferrari LM von Gotfrid Köchert, als wir vor Trainingsbeginn zum Großen Preis von Österreich auf dem Militärflugplatz Zeltweg zwei Runden drehen durften.

Ich habe noch seinen Originalton im Ohr, als er mir seinen Wechsel zu Lotus erklärte: «Bei Lotus kann ich entweder Weltmeister werden oder ich bin hin.»

Wie war Jochen Rindt wirklich? Heute würde man sagen: Er war cool. Er hatte seine Ängste, denn Formel 1-Fahren war zu seiner Zeit eine Sache auf Leben und Tod, und das Überwinden der Angst war damals das größte Kriterium.

Zusammen mit Jackie Stewart kämpfte er für mehr Sicherheit auf Rennstrecken. Die Fundamentalisten unter den Reportern rümpften die Nase: Was wollen die zwei Vollgas-Millionäre? Jetzt haben sie Geld und jetzt wollen sie sich ein schönes Leben machen? Sind das noch Rennfahrer, die ewig leben wollen? Wo kommen wir da hin, wenn Rennfahrer nicht mehr sterben wollen?

Rindt würde sich totlachen über die heutigen Retorten-Rennpisten mit den Auslaufzonen so groß wie der Salzsee von Utah.

Er verstand zu leben. Müsli-Futter und Kraftkammer kannte er noch nicht. Er hatte Charisma. Er stand in Österreich für den großen Aufbruch: Tageszeitungen schrieben plötzlich über den Autorennsport, Rindt war in aller Munde, er wurde auch für die alten Tanten zum Liebling der Nation. Jeder in Österreich und Deutschland wollte so sein wie Jochen Rindt, daher kam seine ungeheure Popularität. 

Gegen ihn schauen die heutigen Piloten wie geklonte Milchbubis aus…
 

«Wenn‘s der Rindt überlebt, ist er in zwei Jahren Weltmeister» 
CURD BARRY 1963 über Jochen Rindt, als dieser sein erstes Formel Junior-
Rennen gewann
Details
ISBN/EAN978-3-9503235-6-6
ProduktartBuch
EinbandartGebunden
Verlag
Erscheinungsjahr2018
Erscheinungsdatum15.10.2018
Seiten176 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.14874100
Rubriken

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