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Rassismus und Geschichtsmetaphysik

Esoterischer Darwinismus und Freiheitsphilosophie bei Rudolf Steiner
Verkaufsrang11inSozialwissenschaften
5
BuchKartoniert, Paperback
Deutsch
In der öffentlichen Debatte um die Anthroposophie spielt der Vorwurf des Rassismus gegen Steiner und seinen esoterischen Nachlass immer wieder eine Rolle. Neben polemischen Anschuldigungen und apologetischen Entgegnungen hat die Diskussion darüber auch einige wissenschaftliche Untersuchungen hervorgebracht. Aber auch hier gibt es noch Lücken. So ist bisher Steiners Aneignung ...mehr

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KlappentextIn der öffentlichen Debatte um die Anthroposophie spielt der Vorwurf des Rassismus gegen Steiner und seinen esoterischen Nachlass immer wieder eine Rolle. Neben polemischen Anschuldigungen und apologetischen Entgegnungen hat die Diskussion darüber auch einige wissenschaftliche Untersuchungen hervorgebracht. Aber auch hier gibt es noch Lücken. So ist bisher Steiners Aneignung und Wiedergabe der theosophischen Wurzelrassen -Lehre nach 1900 nur sporadisch erforscht. Vor allem aber fehlt eine chronologische und werkimmanente Nachzeichnung von Steiners über die Jahre schwankender Position zur Rassenfrage . Diese wird mit der Studie von Ansgar Martins nun erstmals vorgelegt. Auch die immanenten Konsistenzanforderungen seiner jeweils zeitaktuellen Ideenpolitik und Weltanschauungsproduktion sind von Bedeutung für die Konstruktion seiner konkreten Modelle zur Erklärung der Rassen . Schließlich versucht der Autor, den scheinbaren Widerspruch zwischen Steiners rassistischen Ressentiments und seinem Anspruch auf Universalität und eine Philosophie der Freiheit zu erklären. Das Buch streift darüber hinaus auch die Verwurzelung rassischen Denkens in der neuzeitlichen Esoterik, Steiners Gesellschaftsutopie der Sozialen Dreigliederung, die anthroposophische Rezeption von Steiners Rassentheorien nach seinem Tod und jüngere Versuche einer anthroposophischen Aufarbeitung.
ZusammenfassungIn der öffentlichen Debatte um die Anthroposophie spielt der Vorwurf des Rassismus gegen Steiner und seinen esoterischen Nachlass immer wieder eine Rolle. Neben polemischen Anschuldigungen und apologetischen Entgegnungen hat die Diskussion darüber auch einige wissenschaftliche Untersuchungen hervorgebracht. Aber auch hier gibt es noch Lücken. So ist bisher Steiners Aneignung und Wiedergabe der theosophischen Wurzelrassen-Lehre nach 1900 nur sporadisch erforscht. Vor allem aber fehlt eine chronologische und werkimmanente Nachzeichnung von Steiners über die Jahre schwankender Position zur Rassenfrage. Diese wird mit der Studie von Ansgar Martins nun erstmals vorgelegt.
Details
ISBN/EAN978-3-924391-63-8
ProduktartBuch
EinbandartKartoniert, Paperback
Verlag
Erscheinungsjahr2012
Erscheinungsdatum15.10.2012
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.4797303

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Inhalt/Kritik

KritikEin Standardwerk für die geschichtswissenschaftliche Auseinandersetzung mit Steiner und eine Herausforderung für die Anthroposophie, sich einer Schattenseite im Werk ihres Begründers zu stellen.
Dr. Jens Heisterkamp

Autor

Ansgar Martins, geb. 1991, studiert Religionsphilosophie, Soziologie und Geschichte in Frankfurt am Main. Hilfswissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie. Seit 2008 zahlreiche Artikel und Vorträge zum Thema Esoterik und Rassismus.
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