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Europa in Wien

Der Wiener Kongress 1814/15
Verkaufsrang3874inGeschichte
5
BuchGebunden
408 Seiten
Deutsch
orzellan als Mittel der Kommunikation br /
Üppig verzierte Henkel aus Gold schmücken den Rand der kostbaren Vase. In der Mitte des wertvollen Porzellans sind die Porträts europäischer Monarchen dargestellt - umrandet von einem schweren Kranz aus stilisierten Palmblättern. Ernst und erhaben blicken die Vertreter Preußens, Russlands und Österreichs. Es ist eines der Bildnisse der Siegermächte über Frankreich und dessen Kaiser Napoleon Bonaparte,
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Produkt

Klappentextorzellan als Mittel der Kommunikation br /
Üppig verzierte Henkel aus Gold schmücken den Rand der kostbaren Vase. In der Mitte des wertvollen Porzellans sind die Porträts europäischer Monarchen dargestellt - umrandet von einem schweren Kranz aus stilisierten Palmblättern. Ernst und erhaben blicken die Vertreter Preußens, Russlands und Österreichs. Es ist eines der Bildnisse der Siegermächte über Frankreich und dessen Kaiser Napoleon Bonaparte, wie sie im Hirmer Katalog "Europa in Wien: Der Wiener Kongress 1814/15" gezeigt werden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts ist Porzellan mehr als nur hübsches Service auf den Tischen des europäischen Hochadels: Das "weiße Gold" avanciert zum begehrten Gastgeschenk, zum Mittel der Kommunikation. Deshalb werden auch herausragende historische Ereignisse auf den prachtvollen Stücken verewigt: Es sind in diesem Fall die Zeugnisse der mächtigsten Staatsmänner und Politiker Europas, die sich in der österreichischen Hauptstadt versammelt haben.
Von September 1814 bis Juni 1815 schaffen sie in Wien eines der wichtigsten historischen Friedensabkommen: Ihre diplomatischen Geschicke legen den Grundstein für die politische, territoriale und moralische Neuordnung eines Europas, das durch langjährige Kriege zerrüttet ist.
uropäische Einheit mit Pracht, Prunk und Protz br /
Es sind turbulente Monate, in denen Wien zum kulturellen Zentrum Europas aufblüht. Denn der Kongress spielt sich nicht nur auf politischem, sondern auch auf gesellschaftlichem Parkett ab: Die Neugründung des Kontinents wird begleitet von prunkvollen Paraden, prachtvollen Bällen und pompösen Aufführungen. Festliche Spektakel mit Walzerklängen sorgen weit über die Grenzen Österreichs für Staunen und Begeisterung. Der Besuch der Kaiser, Könige und Fürsten verändert das Gesicht der Stadt: Ihre Anwesenheit lockt Menschen aus aller Welt in die Donaumetropole und kurbelt die Wirtschaft enorm an. Der Bedarf an Schustern, Näherinnen, Hutmachern und Bäckern steigt während dieser Zeit. Mit ihnen strömen Hochstapler und Gaukler nach Wien. Sie werden angezogen von zahlreichen frivolen Festen, bei denen Tänzer, Akrobaten, Kuppler und käufliche Liebesdienste gefragt sind. Und auch für zahlreiche Künstler ist die Auftragslage besonders gut: Da es noch keine Fotografie gibt, kommen vor allem Portrait- und Andenkenmaler zu Geld. Innerhalb kürzester Zeit verdoppelt sich die Einwohnerzahl der Stadt. In Wien prallen die unterschiedlichsten Sitten und Bräuche, Stile und Geschmäcker aufeinander. Die Donaumetropole repräsentiert somit das neue Europa: Schlichte österreichische Eleganz trifft auf russischen Pomp - rustikale englische Küche auf französische Haute Cuisine. Die internationalen Einflüsse geben neue Impulse - auch in der Kunst.
er Katalog "Europa in Wien: Der Wiener Kongress 1814/15"br /
200 Jahre nach dem Wiener Kongress widmet sich das Museum Belvedere den politischen, gesellschaftlichen und künstlerischen Dimensionen der Friedensverhandlungen mit einer Ausstellung. Der dazugehörige Katalog des Hirmer Verlags lässt das Phänomen Wiener Kongress lebendig werden: Auf 408 Seiten zeigt der Band Werke aller Kunstgattungen aus öffentlichen und privaten Sammlungen des In- und Auslands. 364 überwiegend farbige Abbildungen bieten einen spannenden Einblick in Diplomatie und Politik, Kunst und Kultur sowie das gesellschaftliche Leben während des Wiener Kongresses: Porträts stellen die wichtigsten Protagonisten jener Zeit dar. Aquarelle und Stiche dokumentieren die Feste und anderen Geschehnisse. Abbildungen von Möbeln, Silber und Porzellan vermitteln einen Eindruck von den festlichen Tafeln. Fotografien der Kleidung machen die Mode zu Beginn des 19. Jahrhunderts greifbar. Die zahlreichen Exponate werden ergänzt durch Ergebnisse von Wissenschaftlern, die den Kongress aktuell erforschen. Das macht den Band zum Meilenstein in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den historischen Ereignis
ZusammenfassungDiplomatie und rauschende Feste: Der Wiener Kongress 1814/1815 gehört zu den bedeutendsten politischen Friedensverhandlungen Europas. In der Donaumetropole diskutierten Herrscher aus allen Teilen des Kontinents über ein Gleichgewicht der Mächte - begleitet von prachtvollen Paraden und Bällen. Zum 200-jährigen Jubiläum gibt der Hirmer Katalog mit Exponaten aller Kunstgattungen einen spannenden Einblick in das Großereignis, das Wien zum Schauplatz für Politik und Lebenskultur machte.
Details
ISBN/EAN978-3-7774-2323-4
ProduktartBuch
EinbandartGebunden
Erscheinungsjahr2015
Erscheinungsdatum15.02.2015
Seiten408 Seiten
SpracheDeutsch
Illustrationen364 Abbildungen überw. in Farbe
Artikel-Nr.6609329
Rubriken

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Autor

Sabine Grabner, Studium der Kunstgeschichte an der Universität Graz. Dissertation über den Maler Josef Danhauser (1805-1845). Seit 1991 Kustodin der Sammlungen des 19. Jahrhunderts mit Schwerpunkt Klassizismus, Romantik und Biedermeier an der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien. Zahlreiche Publikationen zur Kunst des 19. Jahrhunderts.Agnes Husslein-Arco, geb. 1954, Kunsthistorikerin und Kunstmanagerin. Von 1996-2000 Vorstandsmitglied der Wiener Secession, von 1981-2000 Geschäftsführerin von Sotheby's Österreich. 1990-98 Director of European Development des Guggenheim Museums und 1990-2000 Organisatorin der Guggenheim Association Salzburg und des Austrian Guggenheim Advisory Board. Sie ist Mitglied des World Wide Teams for Contemporary, Modern and Impressionist Art. Von 2001-2005 war Husslein Direktorin des Rupertinums in Salzburg. Die Eröffnung des Museums der Moderne am Mönchsberg im Jahr 2004 ist auch mit ihrem Namen verbunden. Ab 2007 Direktorin der Österreichischen Galerie Belvedere.Werner Telesko, geb. 1965, studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien. Seit 1993 ist er Mitarbeiter in der Kommission für Kunstgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
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