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Die guten Tage

5
BuchGebunden
240 Seiten
Deutsch
Verfügbare Formate
BuchGebunden
EUR22,70
In einem Bus, dem täglich zwischen Wien und Belgrad verkehrenden "Gastarbeiter-Express", rollt der Erzähler durch die ungarische Einöde. Jener Stadt entgegen, in der er aufgewachsen ist. Die Bomben, der Krieg, Milosevic, den er zuerst lieben, dann hassen gelernt hat, und der Vater, für dessen Ideologie und Opportunismus er nur noch Verachtung empfindet, hatten ihn ins Exil getrieben. Entkommen ist er dem Balkan auch dort nicht....mehr

Produkt

KlappentextIn einem Bus, dem täglich zwischen Wien und Belgrad verkehrenden "Gastarbeiter-Express", rollt der Erzähler durch die ungarische Einöde. Jener Stadt entgegen, in der er aufgewachsen ist. Die Bomben, der Krieg, Milosevic, den er zuerst lieben, dann hassen gelernt hat, und der Vater, für dessen Ideologie und Opportunismus er nur noch Verachtung empfindet, hatten ihn ins Exil getrieben. Entkommen ist er dem Balkan auch dort nicht. In beeindruckenden Bildern erzählt Marko Dinic zwanzig Jahre nach dem Bombardement von Belgrad von einer traumatisierten Generation, die sich weder zu Hause noch in der Fremde verstanden fühlt, die versucht die eigene Vergangenheit zu begreifen und um eine Zukunft ringt.
Details
ISBN/EAN978-3-552-05911-5
ProduktartBuch
EinbandartGebunden
FormatPappband
Erscheinungsjahr2019
Erscheinungsdatum18.02.2019
Seiten240 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.24816276

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Inhalt/Kritik

PrologMarko Dinic erzählt in seinem Debütroman "von einem, der geflohen ist und sich nun aufmacht, seine alte Heimat zu besuchen ? ein sprachmächtiges und bilderreiches Ereignis". (Katja Gasser, ORF)
Kritik"Mit 'Die guten Tage' legt Dinic sein Debüt vor, völlig frei von migrantischer Heimat-Nostalgie. Der Text wirkt weder einfach so dahinerzählt, noch handelt es sich - trotz aller Wut des Ich-Erzählers - um eine Suada. Und das ist sehr beachtlich in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur." Christiane Müller-Lobeck, taz, 3.08.19
"Ein bildstarkes Debüt." Julian Schütt, 52 beste Bücher, srf, 23.06.19
"Kraftvoll und desillusionierend.
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Bewertungen

Mitarbeitertipps

Bewertung vom 01.04.2019
5
Ein junger Serbe, der in Wien lebt, fährt zur Beerdigung seiner Großmutter zurück nach Belgrad. Ernste Auseinandersetzung mit dem Balkankrieg aus der Sicht der Generation danach. Geht beim Lesen unter die Haut, ist aber niemals effekthascherisch. Ein Buch, das einem noch lange durch den Kopf spukt.
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