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Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze

Verkaufsrang6145inRoman-Erzählung-Antholog.
5
BuchGebunden
176 Seiten
Deutsch
Verfügbare Formate
BuchGebunden
EUR20,60
BuchKartoniert, Paperback
EUR11,30
Liebe und Ehe sind ein kompliziertes Geschäft. Die Bilanz ist oft nur mittelmäßig. Muss man es einfach nur häufiger versuchen? Oder gleichzeitig? Oder besser über die eigene Mutter nachdenken? Steckt in der "Ehefrau" nicht von Anfang an die "Ehemalige", das einzig authentische Überbleibsel jeder Ehe? Wilhelm Genazino erzählt von einem philosophischen Helden, der beim verschärften Nachdenken jede Sicherheit verliert....mehr

Produkt

KlappentextLiebe und Ehe sind ein kompliziertes Geschäft. Die Bilanz ist oft nur mittelmäßig. Muss man es einfach nur häufiger versuchen? Oder gleichzeitig? Oder besser über die eigene Mutter nachdenken? Steckt in der "Ehefrau" nicht von Anfang an die "Ehemalige", das einzig authentische Überbleibsel jeder Ehe? Wilhelm Genazino erzählt von einem philosophischen Helden, der beim verschärften Nachdenken jede Sicherheit verliert. Vielleicht muss der Mann die Probe aufs Exempel machen mit allen Frauen, die er im Leben kannte, und die Vergangenheit handfest bewältigen. Die Gelegenheit wird sich bieten.
Details
ISBN/EAN978-3-446-25810-5
ProduktartBuch
EinbandartGebunden
FormatPappband
Erscheinungsjahr2018
Erscheinungsdatum29.01.2018
Seiten176 Seiten
SpracheDeutsch
Artikel-Nr.14627890

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Inhalt/Kritik

PrologWilhelm Genazino über Liebe, Mütter, Ehe und Ehemalige. Sein neuer Roman beantwortet die entscheidenden Fragen ?
Kritik"Keiner führt seine Figuren stilvoller in die Sackgassen der Existenz als der Schriftsteller Wilhelm Genanzino." Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung, 21.02.18
"Wilhelm Genanzino gelingt es wie keinem anderen Autor, die Poesie des Hässlichen zu entdecken." Christian Schröder, Der Tagesspiegel, 18.02.18
"Ein gewitztes Buch mit einem abgeklärten, hochreflexiven, jedenfalls permanent denkenden Erzähler." Judith von Sternburg,
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Bewertungen

Mitarbeitertipps

Bewertung vom 25.06.2019
5
Der geübte Genazino-Leser kennt sie freilich schon, diese namenlosen, nicht mehr ganz jungen Junggesellen, die überaus elegant über ihre lang verstorbenen Eltern, ihre komplizierten Liebesverstrickungen und ihr vielfältiges Scheitern nachdenken. Doch seit dem "Glück in glücksfernen Zeiten" hatten diese Monologe nicht mehr eine solche Dringlichkeit. Der Protagonist im vorliegenden Text kokettiert mit der Idee, "Hosenberater" zu werden, erfindet Straßenbahnhaltestellennamen (Nächste Station: "Ewiger Mangel") und lauscht zuhause Gustav Mahlers "Ich bin der Welt abhanden gekommen". Von einer Romanhandlung lässt sich kaum noch sprechen, dafür wird man ein letztes Mal mit diesen besonderen Genazino-Sätzen beschenkt, die so seltsam glücklich machen.
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Zitat"Dabei war es mein Traum, mit einer einzigen Hose und einer einzigen Frau durchs Leben zu kommen."

Autor

Genazino, Wilhelm
Wilhelm Genazino, 1943 in Mannheim geboren, lebte in Frankfurt und ist dort im Dezember 2018 gestorben. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Kleist-Preis. Bei Hanser erschienen zuletzt Die Liebe zur Einfalt (Neuausgabe, 2012), Idyllen in der Halbnatur (2012), Aus der Ferne und Auf der Kippe (Texte zu Postkarten und Fotos, 2012), Tarzan am Main (Spaziergänge in der Mitte Deutschlands, 2013), Leise singende Frauen (Roman, 2014), Bei Regen im Saal (Roman, 2014), Außer uns spricht niemand über uns (Roman, 2016) und Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze (Roman, 2018).
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Außer uns spricht niemand über uns
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Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze
Bei Regen im Saal