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Vienna; Wien, englische Ausgabe

Verkaufsrang22215inRoman-Erzählung-Antholog.
5
BuchGebunden
238 Seiten
Englisch
Wieser2002
Selbst die gewissenhafte Auswahl der aus unterschiedlichen Gründen bemerkenswerten literarischen Zeugnisse verschiedener Zeiten und Sprachen führt angesichts der schier unübersehbaren Fülle an Literatur über Wien zu einer Sammlung enzyklopädischen Zuschnitts. In einer Stadt, in der stets vieles gleichzeitig möglich war und ist, sind die literarischen Gestaltungen äußerst kontrovers. Das ist in der vorliegenden Textzusammenstellung sichtbar....mehr
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KlappentextSelbst die gewissenhafte Auswahl der aus unterschiedlichen Gründen bemerkenswerten literarischen Zeugnisse verschiedener Zeiten und Sprachen führt angesichts der schier unübersehbaren Fülle an Literatur über Wien zu einer Sammlung enzyklopädischen Zuschnitts. In einer Stadt, in der stets vieles gleichzeitig möglich war und ist, sind die literarischen Gestaltungen äußerst kontrovers. Das ist in der vorliegenden Textzusammenstellung sichtbar. Der Unterschied zu manch anderen Metropolen Europas mag darin begründet sein, daß gleichzeitig der beachtliche und international bis heute wirkende Aufbruch der Moderne um die Jahrhundertwende stattfand, nicht nur in der Literatur, auch in der bildenden Kunst und der Musik sowie in der Philosophie, der Psychoanalyse und in den Naturwissenschaften. Es ist stets eine Frage der Sichtweise, wie sich Wien dem Betrachter darbietet: Als Stadt der Kultur, der Volkskulturen und der Hochkultur oder als Stadt der tiefsten Unkultur, als eine der Städte, in der diese bis heute fröhliche Urständ feiert. Die einen schimpfen über die Sentimentalität, die manchem den klaren Blick auf die Stadt verstellt, die anderen erregen sich über den Kitsch, der sich in rauhen Mengen an Touristen verkaufen läßt, so daß viele Wiener meinen, der Wien-Kitsch sei eben etwas ganz Besonderes. Bei genauerer Betrachtung war und ist Wien stets eine Stadt der Zuwanderung und der Vermischung unterschiedlicher Völker gewesen, gleichzeitig war die Ablehnung des Fremden häufig ein Teil des Selbstverständnisses des Wieners. »Wien, die dunkle Mutter«, ist im Bedarfsfall so abweisend, wie sie weinselig sein kann, so unerreichbar fern und schamlos verbindlich, wie sie penetrant nah und pickig verbindlich sein kann. Auch von diesen Kontrasten berichtet diese Auswahl.
Details
ISBN/EAN978-3-85129-376-0
ProduktartBuch
EinbandartGebunden
Verlag
Erscheinungsjahr2002
Erscheinungsdatum01.07.2002
Seiten238 Seiten
SpracheEnglisch
Artikel-Nr.1259676
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Autor

Helmuth A. Niederle, geb. 1949 in Wien, studierte außereuropäische und europäische Ethnologie, Kunstgeschichte und Soziologie, lebt in Wien und Dallein/Niederösterreich; stellvertretender Leiter der Österreichischen Gesellschaft für Literatur, Beauftragter des Writers in Prison Committees Austria des Österreichischen P.E.N.-Clubs.
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